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Sagenhafte Baumgestalten 2012
- die Stärksten ihrer Art -
„Schneller,
höher, weiter“ – der olympische Gedanke des
ungehemmten Strebens nach Rekorden macht auch vor den Bäumen nicht
halt. Seit 2010 gibt es die „Rekordbäume/Champion Trees in
Deutschland“, ein gemeinsames Projekt der Deutschen
Dendrologischen Gesellschaft und der Gesellschaft Deutsches Arboretum.
Als „Rekord-Baum“ wird der jeweils stärkste Baum einer
Art oder Sorte bezeichnet. Die stärksten, somit die dicksten
Bäume werden aus der Messung des Stammumfangs
ermittelt. Als ersten Rekordbaum wurde der „Baum des
Milleniums“, ein Ginkgo mit einem Stammumfang von etwa 540 cm
gekürt, der im Garten des ehemaligen Rittergutes Dröschkau
(Ortsteil von Belgern, Landkreis Nordsachsen) steht. Die
(vorläufig) 500 ältesten oder dicksten Bäume wurden
bereits im Jahre 2009 vom Deutschen Baumarchiv, in einem Buch über
„national bedeutsame Bäume“ (NBB) beschrieben.
Bäume weichen hinsichtlich ihrer artspezifischen Wuchsstärke
stark voneinander ab: Linden sind erst ab einem Stammumfang
von über 900 cm rekordverdächtig; Eschen, Bergahorne und
Rosskastanien dagegen bereits ab 500 cm. Ginkgos,
Mehlbeeren, Spitz-Ahorne und alle Obstbäume sind
mit Stammumfängen ab 400 cm „national bedeutsam“.
Zählen Sie doch einmal nach, wie viele dieser besonderen
Bäume allein in diesem Kalender abgebildet sind!
Hier erhalten Sie einen Einblick in Inhalt und Gestaltung des Kalenders:
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